Konfirmandenallee

2008 bekamen die Konfirmandenfruppe von den Eltern einen gemeinsamen Baum zur Konfirmation geschenkt. Dieser erste Konfirmationsbaum, ein Apfelbaum (Roter James Grieve), wurde von der Konfirmandengruppe unterhalb der Kirche gepflanzt. Nach einigen Jahren Pause wurde die Aktion 2011 wieder aufgegriffen. Damit auch in den folgenden Jahren genug Platz für die Konfirmationsbäume vorhanden ist, wurde ein neuer Platz gesucht und gefunden. Entlang der Leine am westliche Ortseingang entsteht nun nach und nach eine Konfirmandenallee. Eine schöne Erinnerung an die Konfirmation und eine schöne Tradition für Niedernjesa.
Vielen Dank an die Realgemeinde Niedernjesa, welche die Fläche zur Verfügung gestellt hat.
Seit 2011 gibt es in Niedernjesa eine Konfirmandenallee entlang der Leine am westlichen Ortseingang. Die Konfirmandengruppen bekommen in jedem Jahr einen Baum von den Eltern zur Konfirmation geschenkt, welchen sie gemeinsam nach der Konfirmation einpflanzen. Eine schöne Tradition, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Konfirmandengruppe festigen und an die schöne Konfirmandenzeit erinnern soll.

Die Idee, die Konfirmandenallee „sichtbar“ zu machen, gab es schon länger. Die AG „Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation“ der Initiative „Wir in Niedernjesa“ hat die Idee aufgegriffen und mit Unterstützung vom Ortsbürgermeister Jürgen Rozeck realisiert. Jürgen Rozeck hat eine Stele aus Eichenholz gestiftet und mit der Konfirmandengruppe am 18. Mai 2015 enthüllt.
2008 hat die Konfirmandengruppe einen Apfelbaum der Sorte „Roter James Grieve“ gepflanzt. Der Apfelbaum steht auf der Grünfläche unterhalb der Kirche am Thie.

Der James Grieve ist ein Kulturapfel. Der Zufallssämling wurde von Obergärtner James Grieve in Edinburgh herangezogen und von seinem Arbeitgeber, der Baumschule Dickson, nach ihm benannt und ab 1880 verbreitet. Der Baum gilt als gesund und frosthart. James Grieve ist ein mittelfrüher Blüher, beliebter Herbstapfel und ein guter Pollenspender. Die Ernte beginnt Anfang September, die Genussreife dauert von September bis in den Oktober. Der Ertrag ist reich und regelmäßig.

Zum Konfirmandenjahrgang 2014 gehören:
Malte Ahlbrecht, Maike Bergmann, Tobias Czekalski, Inga Frey, Marc Holzapfel, Juliane Lange, Vanessa Lüert, Nina Mews, Jannika Pyttlich, Robin Wieland und Vanessa Willing.
2011 hat die Konfirmandengruppe einen „Speierling“ gepflanzt. Der Speierling ist der 1. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Der Speierling war in Deutschland in seiner Existenz bedroht, da die natürliche Verjüngung nicht mehr ausreichend stattfindet. Ab 1980 rasch zunehmende Nachzuchtbemühungen der deutschen Forstlichen Versuchsanstalten und einiger Baumschulen sowie die Wahl der Baumart zum „Baum des Jahres 1993“ leiteten eine wirksame Wiederbegründung ein. Im solitären Einzelstand entwickelt der Baum bis zu 20 m breite Kronen und wird 15 bis 18 m hoch. Er ist gesund, mit einem Alter von über 150 Jahren ausgesprochen langlebig und erfreut im Herbst durch seine zahlreichen, leuchtend gelbroten Früchte und die gelbe Laubfärbung.

Zum Konfirmandenjahrgang 2011 gehören:
Melina Bergmann, Alexander Gloth, Julia Gloth, Jonas Jung, Laura Mattern, Antonia Mecke, Fabian Pohl, Julia Pritzkow, Rene Bastian Schneemann, Meno Schnoor, Vanessa Wachtendonk und Till Bermond.
2012 hat die Konfirmandengruppe einen „Zierapfel“ gepflanzt. Der Zierapfel ist der 2. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Im Frühjahr begeistern Zierapfelbäumchen mit ihrer Blütenfülle, im Herbst sorgen sie mit ihren Früchten über einen langen Zeitraum für Farbe. Zieräpfel sind meist nur kirschengroß, doch sie hängen oft dicht an dicht an den Zweigen. Die Hauptblütezeit liegt im Mai. Für die Tierwelt sind sie wertvoll: Im Frühjahr mit ihren Blüten eine gute Bienenweide und später sind ihre Früchte, die je nach Sorte auch noch im Winter an den Zweigen hängen, eine wichtige Futterquelle für heimische Tiere. Die Bäume können eine Höhe von bis zu sieben Meter Höhe erreichen.

Zum Konfirmandenjahrgang 2012 gehören:
Marie Bartram, Vanessa Becker, Franziska Bergmann, Michel Kämper, Vanessa Lösel, Stella Loewen, Larissa Metz, Kirsten Seliger und Julia Vollmer.
2013 hat die Konfirmandengruppe eine „Grauerle“ gepflanzt. Der Zierapfel ist der 3. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Die Grauerle ist ein oft mehrstämmiger Baum und kann bis zu 25 m hoch werden und erreicht dabei einen maximalen Durchmesser von bis zu 40 cm. Grauerlen werden kaum älter als 50 Jahre und gehören damit zu den kurzlebigen Baumarten Mitteleuropas. Die Grauerle blüht schon in der Zeit von Februar bis April und ist in oft an Uferbereichen zu finden.

Zum Konfirmandenjahrgang 2013 gehören:
Florian Gottschalk, Leon Schneemann, Timothy Heumann, Marie Jung, Nora Bermond, Ann-Kathrin Brömsen und Johanna Pohl.
2014 hat die Konfirmandengruppe einen Apfelbaum der Sorte „Jonagold“ gepflanzt. Der Jonagold ist der 4. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Der Jonagold entstand um 1953 in Geneva (New York / USA) und ist seit 1968 im Handel. Der Baum ist ein mittelstark wachsend mit einem lockeren Aufbau. Die Früchte sind groß bis sehr groß mit einer grüngelblichen, sonnenseits karminroten, wachsigen Schale. Das Fruchtfleisch ist gelblich, süß-saftig, aromatisch und fest. Die Äpfel reifen von Anfang bis Ende Oktober. Der Baum kann eine Höhe von zwei bis vier Metern Höhe erreichen.

Zum Konfirmandenjahrgang 2014 gehören:
Leon Buth, Jonas Schlüter, Vincent Nörtemann, Lina Kornmüller, Elena Doll und Fabian Schmäling (nicht auf dem Foto).
2015 hat die Konfirmandengruppe eine „Zierbirne“ gepflanzt. Die Zierbirne ist der 5. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Die attraktive weiße Blüte und die auffällige Herbstfärbung sorgen dafür, dass die Zierbirne zum Hingucker wird. Der ausgewachsene Baum kann eine Höhe von acht bis zehn Meter erreichen, die Baumkrone eine Breite von fünf Metern. Das Wachstum kann dabei bis zu 50 Zentimeter in einem Jahr betragen, sodass die Zierbirne schon nach einigen Jahren eine stattliche Höhe erreichen kann. Ihre Früchte sind birnenförmig und können im Herbst geerntet werden.

Zum Konfirmandenjahrgang 2015 gehören:
Tiara Jasmin Bonia, Alina Apel, Johanna König, Hans-Henning Bachmann, Jannis Mattern, Kilian Geisler, Lena Kämper, Antonia Metz und Joost Seliger.
Nicht auf dem Foto sind: Adrian Brandes, Luca Brandes, Luisa Katherina Jung, Jonas Kuhlmann und Lara Ritterbecks.
2016 hat die Konfirmandengruppe eine „Zierkirsche“ gepflanzt. Die Zierkirsche ist der 6. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Die Zierkirsche gehört zu den prächtigsten, reichblühensten Bäumen. Den Baum zeichnet ein lockerer, lichter Wuchs mit zierlichen, überhängenden Zweigen aus. Die leuchtend rosa Blüten stehen in Büscheln zu mehreren zusammen. Sie blüht im April und kann eine Höhe von 5 bis 7 m erreichen.

Zum Konfirmandenjahrgang 2016 gehören:
Sarah-Marie Grimm, Henri Becker, Julia Luisa Maiwald, Liam Sassenberg, Nick Loewen und Jonas Henkel (fehlt auf dem Foto).
2017 hat die Konfirmandengruppe eine „Zierpflaume„ gepflanzt. Die Zierpflaume ist der 7. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Der Zierpflaumen ist mit seinem schönen, dunkelroten Laubs sowie der rosafarbenen oder weißen Blüten im Mai ist ein toller Blickfang. Er kann eine Höhe von bis zu vier Meter erreichen kann.

Zum Konfirmandenjahrgang 2017 gehören:
Juna Adams, Paul Angermann, Lara Flagge, Noah Freiboth, Marek Geisler, Friederike Henkelmann, Paul Maximilian Kaiser, Marlon Kuhlmann, Alina Ott und Falk Sichnoth.
2018 hat die Konfirmandengruppe einen „Zierflieder„ gepflanzt. Der Zierflieder ist der 8. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Der Zwergflieder hat einen intensiven Blütenduft und zeichnet sich seinen ungewöhnlichen Blütenreichtum aus. Er erreicht eine Höhe von ca. 1 Meter.

Zum Konfirmandenjahrgang 2018 gehören:
Fiona Beyer, Amelie Curdt, Merle Krause, Elisa Einhorn und Elena Herborg.
2019 hat die Konfirmandengruppe eine „Felsenbirne„ gepflanzt. Die Felsenbirne ist der 9. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Überschäumende Frühjahrsblüte und leuchtend gefärbtes Herbstlaub – so kennt jeder die Felsenbirne. Kaum bekannt ist jedoch, dass sie auch im Sommer etwas zu bieten hat: purpurschwarze, süße Früchte zum Naschen, Trocknen und Einkochen. Die Felsenbirne kann eine Höhe von 4 – 6 m erreichen.

Zum Konfirmandenjahrgang 2019 gehören:
Luise Mirabell Weiß, Maja Devi Piegrzik, Jasmin Drescher, Joshua Loewen, Felix Bühre, Laurin Köwing und Marcel Wachtendonk. Es fehlt Jule Wiesenmüller.
2020 hat die Konfirmandengruppe einen „Japanischen Kuchenbaum„ gepflanzt. Der Japanische Kuchenbaum ist der 10. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Der Japanische Kuchenbaum ist ein sommergrüner Laubbaum oder Großstrauch, der Wuchshöhen von bis zu 20 Metern erreichen kann. Der Name „Kuchenbaum“ stammt von dem süßen Lebkuchen- bis Karamell-Duft der Blätter im Herbst. Insbesondere bei feuchtem Wetter riechen die Blätter nach frischen Gebäck oder Lebkuchen.

Zum Konfirmandenjahrgang 2020 gehören:
Lara Gronau, Joyce Dorstewitz, Joshua Holz und Fabian Ebel.
2021 hat die Konfirmandengruppe eine „Süßkirsche“ gepflanzt. Die Süßkirsche ist der 11. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Süßkirschen wachsen in der Regel einstämmig als Baum und können je nach Veredelungsunterlage Wuchshöhen zwischen 4 und 15 Metern erreichen. Die zum Steinobst gehörenden Obstbäume bilden rundliche, ausladende Kronen je nach Art und Sorte sind die Früchte süß, dunkelrot und im Gegensatz zu Sauerkirschen säurearm.

Zum Konfirmandenjahrgang 2021 gehören:
Marie-Sophie Kaiser, Nele Aschmann, Tobias Maiwald, Amelie Flagge und Luana Schlüter.
2022 hat die Konfirmandengruppe einen „Echten Rotdorn“ gepflanzt. Der Echte Rotdorn ist der 12. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Den Namen hat der Rotdorn dank seiner karminroten gefüllten Blüten, die den kleinkronigen Baum oder Zierstrauch im Mai leuchten lässt. Der Echte Rotdorn wächst mittelstark auf eine Höhe von bis zu 6 m. Die Krone entwickelt sich zunächst breit kegelförmig, später fast rundlich.

Zum Konfirmandenjahrgang 2022 gehören:
Robin Herborg, Pascal Czudnochowski, Felix Maximilian Ernst und Julius Geisler.
2023 hat die Konfirmandengruppe eine „Süßkirsche“ gepflanzt. Die Süßkirsche ist der 13. Baum in der Konfirmandenallee am Leineufer.

Die Süßkirsche stammt von der Vogelkirsche (Prunus avium) ab. Diese ist in Kleinasien beheimatet und seit tausenden von Jahren bekannt. Schon im Altertum verfügten die Griechen und Römer über gute Sorten. Hier wurde die Sorte „Stella“ gepflanzt. Ihre Frucht ist herzförmig, dunkelrot, mittelfest und aromatisch im Geschmack. Der Baum ist schwachwüchsig mit einer kleinen Krone, die Wuchshöhe beträgt ca. 3,5 Meter.

Zum Konfirmandenjahrgang 2023 gehören:
Josephine Drescher, Bent Jannis Fischer, Annika Ott und Theodor Ole Heindorf. Auf dem Foto fehlen Raik Hermann Hommel und Lina Emilia Imke.
2025 hat die Konfirmandengruppe eine „Elstar“ gepflanzt. Der Apfelbau ist der 14. Baum in der Konfirmandenallee und steht auf der Streuobstwiese „Im Tale“.

Der beliebte Herbstapfel „Elstar“ entstand in den 1950 Jahren in den Niederlanden. Er ist eine Kreuzung der Sorten „Golden Delicious“ und „Ingrid Marie“. Der Elstar zählt zu den beliebtesten Apfelsorten. Bis zu vier Meter hoch und fast genauso breit, entwickelt sich der Apfelbaum. Die Äpfel können Ende September bis Oktober geerntet werden.

Zum Konfirmandenjahrgang 2025 gehören:
Maja Aschmann, Emily Bachmann, Malina Beyer, Amy Bonia, Hannes Burchert, Lucas Ebel, Maximilian Heindorf, Max Krause, Tjaves Liedtke, Kimberly Quisdorf und Tobias Zander.
