1924/25 wurde an an unserem Bahnübergang das Pumpwerk errichtet. Das Backsteingebäude hatte einen Transformatorturm sowie eine Feuerstelle, damit im Winter das Einfrieren der Leitungen verhindert werden konnte.

Eine erste Besichtigung 2005: Das Haus war über 30 Jahre nicht bewohnt gewesen und in einem desolaten Zustand. Sämtliche Schwellen waren verrottet, die Fenster kaputt, die Türen verzogen. Im Erdgeschoß gab es keinen Fußboden mehr. Allerdings war das Dach weitgehend dicht und das Haus war von Bausünden durch Renovierung mit ungeeigneten Materialien verschont geblieben.

Die erstmalige Erwähnung der Leinemühle können wir auf das Jahr 1456 zurückverfolgen. In einer Handschrift wird der Müller als Schatzungspflichtiger genannt. Unmittelbaren Bezug zu Niedernjesa finden wir bspw. im Jahr 1893 in den Unterlagen der Meliorationsgenossenschaft.

Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen begeben sich bei jedem Einsatz in Gefahr — einen Kameraden dabei zu verlieren, ist jedoch das Schlimmste, was passieren kann. Aus der Geschichte der Feuerwehr Niedernjesa ist aus dem Jahr 1956 der Fall eines tödlich verlaufenden Einsatzes bekannt.

Am 01. Mai ist es soweit, die traditionelle Wanderrallye der Sportgemeinschaft Niedernjesa startet wieder. Seid dabei mit anschließendem gemütlichen Beisammensein.

Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause hat die Feuerwehr Niedernjesa im Jubiläumsjahr wieder das Osterfeuer veranstaltet. Besonderes Highlight war dieses mal die brennende 1.000. Rund 400 Gäste sind der Einladung gefolgt.

Niedernjesa wunderschön – so beginnt das neue Lied für Niedernjesa zum 1.000-jährigen Jubiläum. Die Idee dazu hatte Bernd Nawothnig. Er ist selber leidenschaftlicher Musiker. In Zusammenarbeit mit seiner Frau Britta Schnoor hat er Text und Musik komponiert.

Erst mit der Reformation und die durch Martin Luther im Jahr 1524 formulierte Aufforderung „An die Ratsherren aller Städte“ christliche Schulen einzurichten, wurde im deutschsprachigen Raum begonnen, Bildung als notwendige Voraussetzung zur individuellen und gesellschaftlichen Entwicklung zu begreifen.

Im Jahr 1623 – mitten im 30-jährigen Krieg – tobte ein heftiger Kampf zwischen evangelischen und katholischen Truppen um die evangelisch besetzte Burg Friedland. Dieser verwandelte das ganze Leinetal zwischen Göttingen und Friedland in einen Kriegsschauplatz. Nahe Niedernjesa befand sich ein Feldlager.

Die Stadt Göttingen schützte sich nicht allein durch ihre Wallanlagen vor Feinden, auch im ländlichen Umland wurden Verteidigungsanlagen zum Schutz errichtet. Eine davon ist die Landwehr im Norden von Niedernjesa mit der Weizenbergwarte.